Unreine Haut pflegen: Was hilft auch bei Erwachsenen?

Unreine Haut pflegen: Was hilft auch bei Erwachsenen? 

REDAKTION, 13. JULI 2022 | AKTUALISIERT AM 27.10.2023

Gesichtspflege unreine Haut

Unreine Haut kann mit Hilfe der richtigen Gesichtspflege wieder geklärt werden.

Die richtige Gesichtspflege für den individuellen Hauttypen zu finden, ist für viele eine Herausforderung. Kein Wunder bei der riesigen Auswahl in den Regalen der Drogerie. Besonders unreine Haut hat spezielle Bedürfnisse, da sie oft aus dem Gleichgewicht fällt und dies mit Unreinheiten zeigt. Nicht immer sind Anti-Pickel Produkte für unreine Haut auch wirklich die beste Wahl. Unreine Haut ist meist viel komplexer und benötigt mehr als nur austrocknende Waschlotionen gegen Pickel. Lesen Sie in diesem Artikel, woran man unreine Haut erkennt, wie die Unreinheiten entstehen und wie man ihnen am besten vorbeugt. Außerdem haben wir eine Pflegeroutine für unreine Haut für Sie zusammengestellt!

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Große Poren sorgen dafür, dass das Hautbild ungleichmäßig und unrein erscheint. Mit Hilfe von Hausmitteln und etwas Geduld lassen sich große Poren verkleinern, sodass die Haut ebenmäßiger und jünger erscheint.

Woran erkennt man unreine Haut?

Reine, weiche und feinporige Haut ist für die meisten Menschen das Schönheitsideal. So wird es auch häufig in den Medien präsentiert. Doch in Wahrheit haben die meisten Menschen - auch vermeintlich makellose Fotomodels - mit Unreinheiten und großen Poren zu kämpfen.

Die Haut eines Menschen kann in folgende unterschiedliche Hauttypen unterteilt werden: Trockene Haut, normale Haut, Mischhaut und fettige Haut. In den meisten Fällen ist unreine Haut die Folge eines fettigen Hauttypen, aber auch bei trockener Haut können Unreinheiten im Gesicht entstehen.

Kennzeichen für eine unreine Gesichtshaut sind:

Unreine Haut ist meist vorübergehend und kann mit Hilfe einer passenden Gesichtspflege-Routine wieder geklärt werden. Manchmal können jedoch auch Pickelnarben und Hautflecken zurückbleiben. Wenn die Unreinheiten lange bestehen bleiben oder sich verschlimmern , kann es sich auch um Akne oder einen Pilzbefall (Fungal Akne) handeln.

Unser Tipp bei unreiner Haut

Unser Tipp bei unreiner Haut

Wie entsteht unreine Haut?

Eine Besonderheit unreiner Haut ist, dass ihre Behandlung oft mit Versuch und Irrtum - trial and error - verbunden ist. Grund dafür sind die vielen verschiedenen Faktoren, die Hautunreinheiten verursachen und um die Symptome zu behandeln, muss man zuerst einmal die Ursachen dafür finden. Leider ist dies bei Unreinheiten oft wie die Nadel im Heuhaufen zu suchen. Folgende Ursachen können verantwortlich für unreine Haut sein:

Veranlagung

In vielen Fällen spielt bei unreiner Haut die persönliche Veranlagung eine Rolle. Menschen mit einem fettigen Hauttypen produzieren in den Talgdrüsen genetisch bedingt mehr Hautfett als andere. Diese Überproduktion führt zu Blockaden in den Poren, die sich zu Mitessern und Pickeln entwickeln. Noch höher ist das Risiko für unreine Haut, wenn eine Veranlagung für eine verstärkte Keratinproduktion vorliegt. Bei der Verhornungsstörung versperren die abgestorbenen Hornzellen die Poren und verursachen Verstopfungen, die zu Unreinheiten werden.

Stress

Der Begriff “Stresspickel” ist den meisten Menschen bekannt. Wer unter Dauerstress steht, neigt stärker zu Hautunreinheiten. Unter Stress werden Botenstoffe ausgeschüttet, die sich über die Blutbahnen im gesamten Körper verteilen. So gelangen die Stresshormone auch zu den Talgdrüsen, wo sie die Talgproduktion steigern. Je mehr Hauttalg produziert wird, desto höher ist das Risiko für Mitesser und verstopfte Poren, die sich zu Eiterpickeln entwickeln.


Unreine Haut bei Stress kommt außerdem durch Entzündungsprozesse zustande. Die Hautbarriere wird geschwächt und die Haut wird anfälliger für Reize von außen. Es entstehen Irritationen, Rötungen und Entzündungen.

Ernährung

Der Zustand der Haut wird nicht nur durch die Pflege von außen beeinflusst, sondern auch durch die Ernährungsweise. Die Haut dient als Spiegel des Körperinneren - somit zeigt sich eine ungesunde Ernährungsweise auch im Hautbild.


Der Zusammenhang zwischen dem Konsum bestimmter Lebensmittel und unreiner Haut ist auch für Wissenschaftler und Dermatologen schon lange ein Thema. In verschiedenen Studien fanden die Forscher heraus, dass der Verzehr von Milch und Milchprodukten die Entstehung von unreiner Haut und Akne fördert. Schuld daran ist der insulinartige Wachstumsfaktor IGF-1, der die Talgproduktion anregt und somit zur Bildung von Komedonen und Pickelherden beiträgt. Auch Zucker, Nikotin und Alkohol haben einen negativen Einfluss auf das Hautbild.

Hormone

Unreine Haut ist vor allem in der Pubertät ein weit verbreitetes Problem. Ursache hierfür ist nicht etwa eine mangelnde Hautpflege, sondern ein hormonelles Ungleichgewicht.


Die Talgdrüsenaktivität wird von dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron und seiner aktiven Form Dihydrotestosteron gesteuert. Je höher der Anteil dieser Hormone im Körper ist, desto eher ist die Haut fettig und von Unreinheiten betroffen.


Der Einfluss männlicher Geschlechtshormone kann auch bei Frauen erhöht sein, denn auch im weiblichen Körper ist Testosteron vorhanden. Kommt es zu hormonellen Schwankungen z.B. in den Wechseljahren oder nach einer Schwangerschaft, überwiegt die Wirkung der Androgene und das führt zu Hautunreinheiten.

UV-Strahlung

Die Sonne ist in vielerlei Hinsicht schädlich für die Haut. UV-Strahlen sind sowohl für die vorzeitige Faltenbildung im Gesicht verantwortlich, als auch für die Entstehung unreiner Haut. Der Grund: Unter Wärmeeinwirkung bildet die Haut mehr Talg und auch Schweiß. Das Gemisch blockiert die Poren in der Haut und es bilden sich Mitesser. Dringen nun Keime in die Talgdrüsen ein, entzünden sich die Komedonen und es entstehen Pickel.


UV-Strahlung verursacht außerdem vergrößerte Poren. Die sonnenbedingte vorzeitige Hautalterung zerstört die Spannkraft der Haut, was die Hautöffnungen größer erscheinen lässt.

Make-Up

Das Auftragen von Make-Up gehört für die meisten Frauen zum Alltag. Unebenheiten werden mit Hilfe von Concealer und Puder abgedeckt, um sich in der eigenen Haut wohler zu fühlen. Das Problem: So entsteht ein Teufelskreis, denn Make-Up ist ein Grund dafür, dass die unreine Haut überhaupt erst entsteht.


Dekorative Kosmetik enthält meist komedogene Stoffe wie z.B. Talkum, Silikone oder bestimmte Öle. Sie setzen sich in den Poren ab und verhindern, dass der Talg vollständig nach außen abfließen kann. Verstärkt wird diese Problematik dadurch, dass das Make-up mehrere Stunden auf dem Gesicht bleibt und sich mit Talg, Schweiß und Schmutz vermischt. Diese dicke, undurchdringliche Schicht reizt die Haut und schwächt die Hautbarriere, sodass Mitesser und entzündete Pickelchen entstehen. Auch wird sich oft gar nicht oder nicht ausreichend abgeschminkt, sodass die Rückstände des Make-Ups weiterhin Unreinheiten verursachen können.

Unreine Haut oder Akne?

Oft herrscht bei von unreiner Haut betroffenen Menschen Unklarheit darüber, ob es sich bei ihrem Hautzustand noch um normale Unreinheiten oder doch schon um Akne handelt. Viele Menschen denken, dass sie “nur” unreine Haut haben, sind jedoch von Akne betroffen. Die Bezeichnung unreine Haut wird auch häufig als Synonym zur Hautkrankheit Akne verwendet, was aus medizinischer Sicht nicht korrekt ist. Je nachdem, ob es sich um vorübergehende Pickel und Mitesser oder doch schon um Akne handelt, werden unterschiedliche Methoden und Produkte zur Behandlung angesetzt. Eine genaue Diagnose mit Handlungsempfehlungen kann ein Dermatologe stellen.


Bei Unsicherheiten, ob es sich bei ihrem Hautproblem nur um Unreinheiten oder um Akne handelt, können folgende Unterscheidungsmerkmale Licht ins Dunkel bringen:

Merkmale von unreiner Haut

  • vereinzelte Pickel, die nach wenigen Tagen wieder abheilen
  • schwarze und weiße Mitesser vor allem im Bereich der T-Zone (Kinn, Nase, Stirn)
  • entzündete Pusteln auch meist eher im Bereich der T-Zone
  • Entzündungen/Pickel vorwiegend auf der Hautoberfläche
  • gewöhnliche Unreinheiten entstehen oft im Zusammenhang mit äußeren Faktoren
  • keine Hautkrankheit

Merkmale von Akne

  • Unreinheiten entstehen ohne erkennbaren Grund
  • große und schmerzhafte Pickel, die gehäuft auftreten
  • sowohl oberflächliche als auch unterirdische Entzündungen
  • häufig sind die Wangen und der Rücken betroffen
  • sehr lange Abheildauer mit Narbenbildung
  • Hauterkrankung

Die beste Pflegeroutine für unreine Haut

Um unreine Haut wieder in den Griff zu bekommen, setzen viele auf Anti-Pickel Produkte. Dies ist aber nicht der beste Ansatz, denn die Unreinheiten haben, wie bereits erwähnt, die unterschiedlichsten Ursachen. Eine aggressive und falsche Hautpflege kann die unreine Haut noch verschlimmern. Mit folgender Pflegeroutine ist man jedoch auf dem richtigen Weg und kann Schritt für Schritt die Haut wieder in Einklang bringen:

1. Gründliche Reinigung

Unreine Haut ist häufig das Resultat einer halbherzigen Gesichtsreinigung. Insbesondere bei fettiger Haut ist eine gründliche Gesichtsreinigung erforderlich, um sämtlichen Talgüberschuss und Make-Up Reste vollständig zu entfernen. Zunächst sollte mit einem ölhaltigen Entferner grober Schmutz entfernt werden. Im 2. Schritt folgt ein pH-hautneutrales Waschgel, das min. 30 Sekunden in die Haut einmassiert und anschließend abgewaschen wird. Diese Reinigungsmethode nennt sich auch Double Cleansing. Bei einer trockenen oder normalen Haut kann man einfach zu einem milden Reinigungsschaum greifen. Zum Abschluss sollte die Haut noch mit einem alkoholfreien Toner geklärt und für die nachfolgende Pflege vorbereitet werden.

2. Chemische Peelings

Bei einer unreinen Haut empfiehlt es sich, 1 - 2 mal in der Woche nach der Reinigung ein chemisches Peeling durchzuführen. Dafür eignet sich ein Peeling mit AHA, BHA oder PHA Säure. Die abgestorbenen Hautschüppchen werden dabei abgetragen und auch die Talgproduktion kann reguliert werden. Außerdem wird Unreinheiten vorgebeugt.

3. Seren

Azelainsäure ist eine milde Säure, die bei Akne und Unreinheiten Wunder bewirken kann. Der Wirkstoff hat eine peelende Wirkung und löst so abgestorbene Hautschüppchen von der Hautoberfläche. Das befreit die Poren und beugt einem Talgstau vor. Durch das Abtragen der Hautschüppchen hilft Azelainsäure außerdem bei Pickelmalen oder Hyperpigmentierungen. Zusätzlich wirkt Azelainsäure der Bildung von Mitessern entgegen und hemmt das Bakterienwachstum auf der Haut. Azelainsäure kann man als Serum nach der Reinigung auf das Gesicht auftragen.

Auch ein Serum mit Salicylsäure kann anstatt oder auch neben dem Azelainserum aufgetragen werden. Der Wirkstoff hat eine entzündungshemmende Wirkung und verhindert somit Pickelausbrüche. Außerdem ist Salicylsäure keratolytisch und löst auf diese Weise die Verhornungen auf der Hautoberfläche. Das beugt der Entstehung von Komedonen vor.

4. Gesichtscreme

Nach der Reinigung und den Seren sollte man tagsüber die richtige Gesichtspflege verwenden. Um dem Talgüberschuss entgegenzuwirken, sollten talgregulierende Wirkstoffe verwendet werden, so wie das Harz-Extrakt in der Biovolen Harzsalbe. Der Inhaltsstoff beugt einem Talgüberschuss vor und verringert somit das Risiko für verstopfte Poren und schnell fettende Haut.

5. Nachtcreme

Am Abend ersetzt man die Tagescreme am besten durch eine feuchtigkeitsspendende Nachtcreme. Aus Angst vor weiteren Unreinheiten und öligem Glanz wird bei unreiner Haut oft der Fehler gemacht, auf Feuchtigkeitspflege zu verzichten. Doch das bewirkt genau das Gegenteil und die Haut versucht verzweifelt, durch Talbildung die Feuchtigkeit der Haut zu erhalten. Auch unreine Haut benötigt Feuchtigkeit - und zwar in Form von Aloe Vera und Hyaluronsäure. Auch verschiedene Öle wie z.B. Jojobaöl sind bei fettiger bzw. unreiner Haut gut geeignet. Diese Cremes eignen sich abends am besten, da sich die Haut über Nacht regenerieren kann und die Feuchtigkeit länger und besser aufnehmen kann.

Das solltest du bei unreiner Haut auf keinen Fall tun!

Bei der Pflege von unreiner Haut gibt es auch einige Skincare-Trends, von denen man lieber die Finger lassen sollte. Sie bringen entweder nicht viel oder können im Zweifelsfall auch eine Verschlimmerung der Unreinheiten bewirken.

Porensauger

Porensauger

Porensauger sollen den Gang zur Kosmetikerin ersparen und lästige Mitesser ganz einfach entfernen. Empfehlenswert sind sie allerdings nicht. Mit den Geräten wird lediglich das Symptom bekämpft und nicht die Ursache. Schon bald verschließen sich die ausgesaugten Poren wieder und das Spiel beginnt von vorne. Hinzu kommt, dass Porensauger bei falscher Anwendung Gewebeschäden verursachen und die Poren sogar auf Dauer ausleiern können. Effektiver ist die Verwendung von keratolytischen und talgregulierenden Wirkstoffen.

Komedonenquetscher

Auch Komedonenquetscher sind ein beliebtes Werkzeug bei unreiner Gesichtshaut. Das Problem hierbei ist, dass ein Laie nur selten den hygienischen Ansprüchen bei der Verwendung solcher Tools gerecht wird und somit eine große Infektionsgefahr besteht. Bei falscher Anwendung kann der punktuelle Druck durch die Metallschlaufe Hautschäden und Blutergüsse hinterlassen. Für eine Ausreinigung mit einem Komedonenquetscher sollte man sich daher in professionelle Hände begeben.

Harsche Tenside

Unreine Haut kann nicht oft genug gereinigt werden, richtig? Falsch! Viele greifen bei Unreinheiten auf aggressive Waschgele zurück, die sie morgens und abends anwenden. Im ersten Moment säubert das die Haut von Talg und Schmutz - zerstört aber zugleich den hauteigenen Schutzmantel. Das führt dazu, dass die Haut kontinuierlich Feuchtigkeit verliert und empfindlicher wird. Vor allem dann, wenn die Haut nach der Reinigung nicht gepflegt wird. Das fördert die Entstehung von Pickeln und Rötungen.

Komedogene Cremes und Öle

Feuchtigkeit ist wichtig, auch bei unreiner Gesichtshaut. Darum sollte auf eine Creme in der Hautpflegeroutine nicht verzichtet werden. Die Hautpflege sollte allerdings mit Bedacht gewählt werden. Komedogene Inhaltsstoffe sind bei unreiner Haut ungeeignet ebenso wie besonders reichhaltige Cremes oder Salben. Sie bilden einen Film auf der Haut, der zwar die Feuchtigkeit im Inneren hält, aber zugleich die Poren blockiert. Dadurch wird die Pickel- und Mitesserbildung gefördert.

Sonderfall trockene und unreine Haut

Unreine Haut ist in den meisten Fällen zugleich auch ölige bzw. schnell fettende Haut. Dieser Hauttyp hat in der Regel keine Probleme mit mangelnder Feuchtigkeit oder Trockenheitssymptomen. Einen Sonderfall stellt die trockene und zugleich unreine Haut dar.

Trockene unreine Haut kennzeichnet sich durch das Vorhandensein von Hautunreinheiten sowie trockenen Hautstellen, Spannungsgefühlen und Schüppchenbildung. Dieser Hautzustand wird fälschlicherweise oft als Mischhaut bezeichnet. In Wahrheit handelt es sich jedoch meistens um eine Haut mit gestörter Hautschutzbarriere.

Die Austrocknung ist das Ergebnis von zu häufigem Waschen und mangelnder Feuchtigkeitspflege, um die Unreinheiten auszutrocknen. Darunter leidet auch der natürliche Schutzmantel der Haut. Er wird “undicht” und die Feuchtigkeit verdunstet nach außen.

Die Unreinheiten sind einerseits das Resultat der Überempfindlichkeit durch die zerstörte Hautbarriere. Andererseits entstehen sie aufgrund der starken Talgbildung, die der Austrocknung entgegenwirken soll. Durch die ausgetrocknete und verhornte Hautoberfläche sind jedoch die Hautporen verstopft und es bilden sich Komedonen, die durch den Einfluss von Schmutz und Bakterien zur Pickeln werden.

Um die Hautschutzbarriere wieder zu stärken, sollte man zunächst mal nach dem Motto “Weniger ist mehr” leben. Die Haut nur abends mit einem milden Reinigungsschaum von Rückständen befreien. Morgens reicht es aus, die Haut mit lauwarmem Wasser abzuspülen. Um Schutzbarriere wieder aufzubauen, kann man ein pflegendes Serum mit Ceramide verwenden und eine pH-neutrale Feuchtigkeitscreme ohne Duftstoffe.

Fazit

Unreine Haut bereitet vielen Betroffenen Kopfzerbrechen. Je nach Ursache müssen verschiedene Maßnahmen ergriffen werden, um die Hautunreinheiten bestmöglich in den Griff zu bekommen. In manchen Fällen liegt den Unreinheiten auch die Hautkrankheit Akne zugrunde. Unreine Gesichtshaut benötigt neben einer gewissenhaften Reinigung auch sanfte Peelings und Feuchtigkeit. Außerdem sind talgregulierende Pflegeprodukte sinnvoll, um weiteren Mitessern und Pickeln vorzubeugen. Mittel wie Porensauger und austrocknende Gesichtsprodukte sind hingegen nicht empfehlenswert und können die Haut sogar noch verschlechtern. Wie so oft in der Gesichtspflege, heißt es auch bei unreiner Haut: Probieren geht über Studieren. Man muss ein paar Dinge ausprobieren, um die perfekte Pflegeroutine für die individuellen Bedürfnisse der Haut zu finden.

QUELLEN

  • Hristo Dobrev: Products for Impure, Acne-Like Skin. 2010.
  • Dawnielle C. Endly, Richard A. Miller: Oily Skin: A review of Treatment Options. 2017.
  • Martina Kerscher: Seborrhoische, zu Akne neigende Haut („unreine Haut“). 2004.

Natalja Felsing

Natalja ist Content- und Recherche-Expertin mit langjähriger Erfahrung im Beauty- und Gesundheitsbereich. Nicht nur privat setzt sie sich tagtäglich mit Themen wie Fitness, gesunder Ernährung, Schönheit und Anti-Aging auseinander, sondern auch beruflich. Seit Abschluss ihres Studiums an der Hochschule Darmstadt recherchiert und verfasst sie seit mehreren Jahren Beiträge zu Themen rund um Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden - immer auf dem aktuellsten Stand der Forschung.

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